Montag, 25. März 2013

Un Monstre mignon

Blöööd - manchmal bin ich echt a bissl tollpatschig drauf.
Es war so langweilig und deshalb bin ich wandern gegangen.
Aber wandern allein hat mir nicht gereicht.
Also bin ich klettern gegangen.
Hoch war ja kein Problem, das Hinabsteigen war dann nicht so faffig...
Nachdem ich sekundenlang (!!!) über eine mögliche Lösung gesucht habe, habe ich schon fast aufgegeben gehabt, als mein Retter in Not angesprungen kam.
Bevor ich ihn überhaupt gesehen habe, habe ich sein Antreffen gespürt.
Seine Schritte haben ein halbes Erdbeben verursacht.
Er hat mir dann aus der Patsche geholfen.
Und nicht nur das!
Er hat mich auch in mein Heim zurückgetragen.
Ein sehr liebes Monster!
Wir haben uns gleich auf Anhieb verstanden.
Natürlich habe ich ihm klar gemacht, dass seine Rettungsaktion nicht zu einem Disneyende führen wird.
(Ihr wisst schon: Mädchen in Gefahr - Prinz eilt herbei - er rettet sie - sie verlieben sich - sie heiraten.)
Aber eines verstehe ich nicht: Korochan, warum hast du Angst vor ihm?!
Zum Abschluss gab es dann ein Andenkensfoto.
Man weißt ja nie, wann man sich wiedersieht...
 


Samstag, 23. März 2013

Un Voyage turbulant

Das nenne ich eine chaotische Reise!
Streikende Flugunternehmen, riesengroßer Flughafen und kein Personal weit und breit.
Jaja, ich sollte mich nicht beschweren.
Ich war ja meist in der Tasche von Frauchen und habe so vor mich hingedöst.
In Frankfurt hatten wir eigentlich fünf Stunden Zeit.
Da der Flughafen aber so riesig war und wir paar Mal mit dem Sky Line unterwegs waren, ist die Zeit doch recht zügig vergangen.
Der Streik führte dazu, dass es in der Eingangshalle sehr voll war
(ich meine, das ist doch nicht normal, dass man zehn Minuten läuft und trotzdem das Ende der Schlange nicht erblickt?!).
Im abgetrennten Bereich, wo die eingecheckten Gäste sich befanden, war es dagegen ziemlich leer.
So, durfte ich auch auf der Bank sitzen und mir die Flugzeuge anschauen.
War nicht so interessant.
Die Zeit hätte ich sinnvoller mit Schlafen verbringen können...
Zum Glück ging es mit dem Boarding recht zügig und als schöner Abschuss der Odyssee saß niemand neben Frauchen!
Wisst ihr, was das heißt?
Nein, nicht, dass Frauchen sich hinlegen konnte (auch wenn es das zwischenzeitlich mal getan hat).
Ich, ich hatte einen Sitzplatz!
Kann man sich das vorstellen?!
Sie haben wohl extra für mich auch ein Plätzchen freigehalten.
Auf den zwei Kissen und Decken habe ich mich fast wie eine Königin gefühlt.
Als dann noch zum Mittag-/Abendessen rosa Nudeln serviert wurden, habe ich mich wie auf Wolken gefühlt!

J'adore manger des biscuits!

Kekse, Kekse, ganz viele Kekse, ganz viele verschiedene Kekse.
Aber leider nicht für mich...
Ich wollte mir welche bunkern, aber leider hat mich die versteckte Kamera erwischt.
 
Denkt aber nicht, dass ich der Kuchendieb vom Heim bin.
Der bin ich nun wirklich nicht!
Aber die Kekse haben so verlockend geduftet *schnüff*

Dienstag, 19. März 2013

Le tumulte de la manifestation

Soo, nach langer Zeit melde ich mich wieder.
Diesmal sogar mit Entschuldigung!
Kennt ihr das Gefühl, dass sich die Welt gegen euch verschworen hat?
Nun, ich kenne es - noch nicht lange, aber es reicht trotzdem.
Vor einiger Zeit musste ich nämlich feststellen, dass mein Blog gesperrt wurde.
Begründung: Erfundene Identität, nicht wahrheitsgetreu.
Ähm, hallo? Ich existiere?!
Ich habe daraufhin Aufrufe gestartet um gegen die Sperre zu protestieren.
Anscheinend sind die Leute ignorant geworden...
Staubwedeli war der einzige, den politisch-soziale Themen interessieren.
Zumindest kann ich mir seine Anwesenheit nur so erklären.
Er wird ja kaum aufgetaucht sein, nur weil er Freude an einer Demo hat!
Als selbst das nicht half, mussten wir andere Maßnahmen ergreifen.
(Funny, jetzt schau bitte weg, das ist nichts für dich!)
Es gibt ein Sprichwort, was mir aus der Seele spricht:
Gewalt ist keine Lösung.
Nein, Gewalt ist tatsächlich nicht die Lösung.
Aber Drohung von Gewalt kann durchaus eine Lösung sein.
Zumindest in unserem Fall.
Plötzlich funktionierte unser Profil wieder einwandfrei.
Zwar nicht mehr unter meinem richtigen Namen, aber die wichtigen Leute wissen sowieso, wer genau hier bloggt und dass ich sehr wohl existiere!

Freitag, 15. März 2013

Comment on force une noix de macadamia

*myam* Macadamianüsse.
Knsprig, lecker, was will man mehr?
Nun ja, eine unkomplizierte Öffnung wäre vielleicht angebracht.
Für Menschen ohne Nussknacker stellt sich die große Frage, wie öffnet man eine Macadamianuss?
 Nachdem es mit dem Zerquetschen zwischen den Pfoten nicht geklappt hat, habe ich eine andere Methode ausprobiert: 
So stark, wie man kann, mit den Hinterpfoten auf der Nuss herumstampfen.
 War leider auch nicht ganz so erfolgreich.
Ja, was soll man machen?
Isst man die Nuss einfach mit der Schale, entfaltet sie nicht ihr wahres Aroma.
Schon fast am Aufgeben erblickte ich dann ein passendes Werkzeug.
 Ja, ihr seht richtig - eine Pfanne.
Die Pfanne war unglaublich schwer, aber sie hat sich vom Fleck bewegt.
Nach zahlreichen "hüff"s und "ottotto"s hatte ich dann die Pfanne endlich da, wo ich sie haben wollte.
 Nämlich über der Macadamianuss.
Gierig wie ich bin, wollte ich ja zwei gleichzeitig knacken, aber die eine Nuss ist mir immer wieder entwischt, wie ihr auf dem Foto erkennen könnt.
Die nächsten Schritte sind ganz einfach, man braucht nur ein bisschen Kraft.
Man hebt die Pfanne leicht an und lässt sie wieder fallen.
Das wiederholt man dann einige Male, bis die Schale in zwei Teilen zerbricht.
Hervor kommt dann eine wunderschöne ganze Macadamianuss.
Schlagt nicht zu stark auf, dann habt ihr nicht nur tausende Schalenteilchen, die ihr mühsam aufsammeln müsst, sondern auch eine Macadamiagrütze.
Und glaubt mir, die ist nicht so lecker wie eine ganze Macadamianuss.
Ich spreche aus Erfahrung!

Un pinçon multicolore

Also... manchmal glaube ich echt, dass Frauchen einfach genau das tut, was ich ihr auszureden versuche.
Da wären wir wieder beim Thema Sport.
Nach einer ganzen Woche war der Arm immer noch ... ahm, nennen wir es bunt.
Statt komplett auszukurieren wurde der Arm natürlich wieder "missbraucht".
Ergebnis:

Dienstag, 12. März 2013

Faire de la Pâte

Kennt ihr die Hello Kitty Nudeln?
Die sind toll!
Aber wisst ihr, was noch besser ist?
Selbstgemachte Pasta, da kann sich die Farben nämlich selber aussuchen.
So sah es dann bei mir aus:
Da ich nicht so sehr aus Spaghetti stehe (die sind so umständlich zu essen), wurden es bei mir kleine Plättchen.
Die Nudeln sind übrigens mit Spinat, roter Beete und Safran gefärbt.
Jetzt müssen sie noch trocknen.
 Einige habe ich heute schon verzehrt - *mampf* lecker!
Aber umständlich ist's, die Nudeln selber zu machen.
Nächstes Mal nehme ich die Nudelmaschine aus Bremen mit!
Heute habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, auf die Nudeln aufzupassen.
Die trocknen allerdings im Zimmer, nachdem gestern schon wieder Kuchen verschwunden ist...
 

Sonntag, 10. März 2013

Un légume que fait de la lèche

Vor einem halben Jahr, als ich in Miyazaki verweilte, stieß ich auf ein interessantes Gemüse.
Ja, das Wort interessant trifft es wohl am besten.
Es schaut recht normal aus - zumindest würde man nicht anzweifeln, dass es kein Gemüse sei.
Doch spätestens beim Schneiden zweifelt man an dem Gemüse.
Es hinterlässt Schleimspuren...
Ja, richtig, so wie bei Schnecken.
Angebraten mit anderem Gemüse, überzieht es den Rest mit seinem Schleim.
Zum Soßenbinden eignet es sich sicherlich gut!
Das Gemüse nennt sich übrigens Okra.
Nicht gerade eine Geschmacksexplosion, aber so macht das Essen Spaß!
Der Schleim macht es zu einem Esserlebnis der ganz besonderen Art.
Ja, hiermit ist es offiziell:
Ich liebe Okra.
Zuletzt gefunden in einem kleinen Asiashop.
Und heute wurde damit gekocht - lecker!

Samstag, 9. März 2013

Chère Kazi...

Liebste Kazi,
alles, alles Liebe zum Geburtstag!
 Eigentlich wollte ich dir zum Geburtstag Zeit schenken.
Dann würde dein Tag nämlich 72 Stunden haben und alle um dich herum würden hektisch durch die Welt laufen, während du wie ein Koala (anscheinend sind sie die faulsten Tiere der Welt, nicht die Faultiere) durch das Weltgeschehen schleichen würdest.
Nun ja, ich habe versucht, die Zeit zu verpacken.
Sie wollte nicht.
Ich habe die Zeit gefragt, ob man sie denn überhaupt verschenken kann.
Ihre Antwort: "Es ist umständlich, aber ja, es geht."
Daraufhin habe ich sie gefragt, ob sie mir zeigen könnte, wie ich das mache.
Sie ist aber weitergegangen, die Zeit.
Beim Gehen hat sie sich umgewendet und meinte:
"Verarbeite mich in irgendeine materielle Form und schenke mich dann weiter."
Also habe ich die Zeit genommen und Kekse gebacken.
Nun sind sie wahrscheinlich noch auf dem Weg zu dir.
Deshalb, liebe Kazi, schenke ich dir zum Geburtstag zwei Stunden meiner Zeit, in der ich Kekse für dich gebacken habe.

Freitag, 8. März 2013

Apprendre le Japonais

Liebster Faffi,
vielen lieben Dank, dass du meine Reise nach Japan sponsorst.
Ich wüsste nicht, wie ich es ohne deine Hilfe dorthin schaffen soll.
Naja, nun habe ich weder dafür geschuftet noch bin ich betteln gegangen.
Also was tun, um mich auf die Reise vorzubereiten?
Ich habe mir gedacht, dass ein bisschen Auffrischung in Japanisch vielleicht gut tun würde.
 Kanjis wie 銀行 oder 地下鉄 sind doch recht nützlich.
Aber weißt du, was mir aufgefallen ist?
Mit ein wenig Kreativität und Logik kann man, auch wenn man die Zeichen nur einzeln lesen kann, ganze Wörter erkennen.
Nehmen wir beispielsweise die Kanjizusammensetzung 地下鉄:
In Gedanken liest man "Boden-unten-Eisen".
Ein vielleicht nicht gebildeteter Gon würde es als "Auf dem Boden liegt Eisen." auffassen.
Dies kann aber nicht sein, weil in dem Fall nicht  下 sondern 上 stehen müsste.
(Weil: AUF dem Boden)
Nun würde dieser Gon vielleicht behaupten:
"Nun ja, dann liegt halt im Boden/unter der Erde Eisen."
An dieser Stelle schreite ich ein.
Als gebildeter Gon weiß ich natürlich, dass man ohne Partikel keinen Satz bilden kann.
Zumindest keinen, in welchem man Auskunft über den Ort bekommt.
Also nehme ich mir wieder die Wortkonstruktion "Boden-unten-Eisen" vor.
Und als Großstadtgon muss man doch sofort auf den Gedanken kommen, dass es sich nur um die U-Bahn handeln kann!
Jetzt frage ich mich aber, wenn 銀行, also "Silber-gehen", Bank bedeutet, heißt dann 銀来, also "Silber-kommen", Lottogewinn? 
Weil, wann sonst kommt das Geld zu einem?

Aïe, ça fait du bobo!

Herrje, das Frauchen aber auch...
Es läuft in der Welt umher, als würde es keine Gefahren geben.
Und letztendlich bin ich diejenige, die Frauchen pflegen muss.
Sieht man schlecht auf dem Foto
- nicht jeder kann ja so eine tolle Kamera haben wie Wuhi oder Faffi -
aber es ist lila.
Ein nicht so schönes rötliches Lila, verteilt auf dem ganzen Unterarm.
Jaja, ich sage ja schon immer: Sport ist gefährlich.
Aber nein, man will ja nicht auf mich hören!
*zzz* Volleyball... ist doch Körperverletzung pur!

Dienstag, 5. März 2013

Excusez-moi...

Liebe Faffis dort draußen in der weiten, weiten Welt,
wie ihr bereits mitbekommen habt, ist mein Blog im Urlaub gewesen.
Um ehrlich zu sein: Es wurde vorübergehend gelöscht.
Nun ist mein Blog wieder da.
Unter einer neuen Adresse, aber der Rest ist und bleibt gleich.
Ich habe mir gerade die Mühe gemacht, die ganzen alten Posts wieder herzustellen.
Nun sind diese wieder online.
Bald gibt es dann neue Beiträge.
Für heute bin ich erstmal geschaffen von der ganzen Computerarbeit.
Deshalb wünsche ich "gute Nacht"!